Abteilung renovierungs-muh:
Also die Küche ist ein Thema, was uns hier etwas länger beschäftigen wird. Ich bin nämlich derzeit ohne. Also ohne Küche. Nicht, daß ich das etwa bedauere, denn ... ich wir haben bereits eine neue. Also bestellt. Dies war allerdings eine etwas anstrengende Sache.

So sind wir am vorvorletzten Sonnabend losgezogen. Zwar konnte ich nicht ausschlafen, aber man muß eben gewisse Opfer bringen. Die Straßen waren weiß und der ganze Schnee blendete hervorragend in den Augen - trotzdem erreichten wir gegen 10 Uhr »Roller«. Die Auswahl war nicht gerade klein und so einige Details waren ganz nett, aber das hat uns alles nicht vom Sitz gehauen. Dafür haben wir ein paar andere Sachen - Möbel - entdeckt, die unsere Vorstellungen doch etwas konkretisierten. Auch wenn sie mit der Küche nur wenig zu tun hatte. Nun waren wir aber wegen jener hier, man kann eben nicht alles haben.
Die nächste Station war nicht weit davon: »Reddy«. Die haben ja nun nur Küchen. Schlauerweise hatten die an die meisten gleich gar keinen Preis rangeschrieben. Das Angebot konnte sich im Umfang mit dem vom »Roller« messen, war aber in Details uns mehr zugewandt. Also verließen wir diesen Laden mit der Maßgabe, daß wir erstmal einen neuen Favoriten hatten.
Die nächsten Küchen schauten wir im »Sconto« an. Wir haben uns dort öfters angesehen, das Gesicht verzogen und an den Junggesellen von Wilhelm Busch gedacht: “Schnell verläßt er diesen Ort und begibt sich weiter fort.” Also keine Chance, unser neuer Favorit zu werden.
Dann liefen wir als nächstes im »akroform« ein. Nun ja, ich sage mal so: Mir hätte vom vielen Kopfschütteln fast der Hals weh getan. Was die hatten, geht ja gar nicht. Erinnerte mich an »Höffner«, einfach schreckliches im Angebot. Keine Änderung unseres Favoriten.
Inzwischen war es 15 Uhr geworden, als wir in der Küchenwelt ankamen. Beim Durchschlendern haben wir eine Küche gesehen ... wenn unsere groß genug gewesen wäre, hätten wir die sofort vom Fleck weg mitgenommen. Leider sind uns baulich doch arge Grenzen vorgegeben. Zwei andere Küchen fanden unser Gefallen, wobei es doch immer hieß, naja, das müßte man ändern und jenes auch. Alles in allem aber sehr ansprechend. Wir hatten einen neuen Favoriten.
Als ich da so bedenklich den Kopf wiegte, meinte die Mitschülerin, daß sie aber nicht im Mindesten Lust habe, nochmal loszuziehen und die Sache heute zum Abschluß bringen will. Gut, keine schlechte Idee. Also sind wir kurz nochmal alle Stationen durchgegangen und haben uns dann auf die Suche nach einem Verkaufsmensch gemacht.
Der war auch schnell gefunden und so planten wir dann zu dritt an seinem Computer unsere Küche.
Sehr schön, was so ein 3D-Programm so alles kann. Wie so die Küche vor unseren Augen wuchs und wie man so die Möglichkeiten und Varianten durchprobieren konnte. Sehr schön. Doch am schönsten war es, als er den Preis für diese Traumküche nannte und damit noch voll in unserem Budget lag!
Nun, inzwischen ist die Küche beauftragt und um das Zimmer gleichens Namens dafür vorzubereiten, liegt noch ein Berg Arbeit vor uns. Einschließlich Fußbodenheizung.
Ich werde berichten.

Countdown: t minus 10 Wochen
08.02.2010 - Kommentare: 0
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