Abteilung renovierungs-muh:
Am vergangenen Wochenende sind die Renovierungs- und Umbaumaßnahmen zu einem vorläufigen Abschluß gekommen. Zwar sind noch jede Menge Kisten auszuräumen und Krempel zu sortieren und wegzuwerfen, aber das ist bei Umzügen - zumal wenn man zwei Haushalte zusammenlegt - wohl eher normal.
Der letzte noch offene Punkt auf unserer ToDo-Liste war das große Bücherregal, was von Anfang an als eine Eigenkonstruktion geplant wurde.

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05.07.2010 - Kommentare: 0
Abteilung renovierungs-muh:
Die Renovierungs- oder besser Sanierungsarbeiten sind fast abgeschlossen. Noch zwei Doppelsteckdosen in die Wand schmieden, die Lichtschalter anklemmen und zwei Klickleisten auf Gehrung sägen ... fertig.
Das wird auch echt Zeit, denn in t - 24 Stunden hat der Umzug der Mitschülerin in meine neu erstrahlte Hütte gerade begonnen.
Ein Transporter bei einer namhaften Autovermietung ist auch schon gebucht, denn wie es ausschaut, läßt mein Freund R. mit seinem Vau-Weh-Bus mich wohl hängen. Zumindest waren auf mehrfache Nachfragen keine Rückmeldungen zu bekommen. Egal.
Die Zahl der potentiellen Umzugshelfer ist recht übersichtlich, Freund Honigman muß leider arbeiten, sonst wäre er auch mit dabei. Na, wir kriegen das schon in den Griff. Irgendwie.
Also wie quasi immer, kurz vor schnapp ab, aber passend.
23.04.2010 - Kommentare: 0
Abteilung renovierungs-muh:
Es gibt so Ereignisse, die markieren bedeutende Abschnitte im Leben eines Menschen. Und obwohl sie meist das Ende eines Zeitabschnitts bezeichnen, beginnt mit ihnen auch immer ein neuer.
Gestern war mal wieder einer.

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22.04.2010 - Kommentare: 6
Abteilung renovierungs-muh:
Man stelle sich vor, man gehe durch eine Eigenheimsiedlung. Dann könnte man zum Beispiel so eine Geräuschfolge hören: »IiiiiiiaaaaaaaaaaaaaaaaaangPLING Mist!« Oder man könnte so eine hören: »Iiiiiiiiiiaaaaaaaaaaangggg...Nu genau.«
Letzteres war ich.

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20.04.2010 - Kommentare: 0
Abteilung renovierungs-muh:
Vielleicht hat ja schon jemand hier die Renovierungseinträge vermißt, aber die Sache mit dem Trockenbau ist sowas von unspannend ... Gut, mir sind vom Abschleifen des Gespachtelten quasi die Arme abgefallen, zumal es auch keine wirkliche Freude ist, so ständig über Kopf zu werkeln. Aber was solls.
Was nicht heißt, das die vergangenen Tage so problemlos waren, wie man jetzt denken könnte. Ganz im Gegenteil, wir waren ob des Problems ins heftige Diskutieren gekommen, ob wir den Umzug verschieben oder nicht.

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12.04.2010 - Kommentare: 0
Abteilung renovierungs-muh:
Da das Wochenende vor knapp 10 Tagen uns mal das Ausspannen gewährte - meine Maurers waren eingeschneit und konnten sich nicht aus ihrer Talsenke befreien - ging es nun vorgestern weiter zügig zur Sache. Das war auch bitter nötig, denn morgen bereits wird die Fußbodenheizung installiert und dann kippt auch gleich noch der Estrichmensch den Estrich drauf.
Was aber nicht heißt, daß das Wochenende so easy war, wie man jetzt vielleicht denken kann. Denn wie immer gab es für den Baulaien vor dem Herrn, also für mich was zu lernen.

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15.03.2010 - Kommentare: 1
Abteilung renovierungs-muh:
Wenn man schon gründlich saniert und renoviert, kann man sich einem Kamin oder neuer einem Kaminofen schlecht verschließen. Noch dazu, wenn man das mit dem Feuerschein aus dem Ofen so mag und der alte Dauerbrandofen eh nicht mehr so die Welle war.
In der ursprünglichen Annahme, man kann da einfach einen kaufen, kümmerte ich mich da erstmal nicht weiter drum. Was uns fast zum Verhängnis geworden wäre.

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01.03.2010 - Kommentare: 2
Abteilung renovierungs-muh:
Oder: Von einem, der auszog, einen Kubikmeter Beton zu kaufen.

Vermeintlich eine Sache, die nicht schwer sein sollte. Könnte man denken.
Denkste, weit gefehlt.

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26.02.2010 - Kommentare: 0
Abteilung renovierungs-muh:
Beim Renovieren - oder wie es wohl inzwischen besser heißen müßte - beim Sanieren, also da stößt man bisweilen an Dinge, die man so noch nicht kannte. Zumindest nicht, wenn man wie ich eher ein Büromensch ist. Man wird da sehr oft ins arge Staunen versetzt und wenn man - Glückes Geschick, tirili (O-Ton Otto) - wie ich sich mit Fachleuten umgeben kann, dann kann man das noch öfters auftretende Zweifeln bedenkenlos beiseite schieben.

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23.02.2010 - Kommentare: 0
Abteilung renovierungs-muh:
Also die Küche ist ein Thema, was uns hier etwas länger beschäftigen wird. Ich bin nämlich derzeit ohne. Also ohne Küche. Nicht, daß ich das etwa bedauere, denn ... ich wir haben bereits eine neue. Also bestellt. Dies war allerdings eine etwas anstrengende Sache.

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08.02.2010 - Kommentare: 0
Abteilung renovierungs-muh:
Zum Wochenabschluß und weil ich mit dem Schreiben der anderen Renovierungseinträge nicht hinterher komme, hier ein kleines Angebot:
Nebenstehender quadratischer Tisch (BxTxH = 90x90x74cm) ist - wieder nur an Selbstabholer (Erzgebirge) - abzugeben. Er ist recht gut erhalten und soll aus poliertem Nußbaum sein. Letzteres sagten mir zumindest damals immer meine Großeltern, von denen der ist.
Ne Kiste guten Rotwein fände ich als »Bezahlung« völlig ok ...
05.02.2010 - Kommentare: 0
Abteilung renovierungs-muh:
Vielleicht erinnert sich noch jemand, daß ich nach dem ersten Renovierungszimmer doch recht optimistisch in die weitere Umbauzukunft sah. Nun, dies hat sich mehr als nur bewahrheitet.
Am Sonnabend vorvorige Woche stürzte sich der Vater der Mitschülerin, kaum daß er angekommen war, sofort auf das neu entdeckte Kabelproblem. Dessen Herkunft er zwar nicht nachvollziehen konnte, aber das dünne schwarze Kabel verläßt jetzt das Zimmer unter der Schwelle, die war eh ausgebaut worden. Vom Anbringen eines Loches in die frisch weißgeputzte Wand wollte die Mitschülerin überhaupt nichts wissen und ich glaube, sie hätte sich auch heldenhaft vor die Bohrmaschine geworfen, wenn ich ihren Ton in der Stimme nicht verstanden hätte. Nunja, das Kabel liegt, mehr ist nicht zwingend nötig.
Die schöne Auslegeware war anschließend ebenso schnell verlegt wie im Schlafzimmer, was wieder an meinem Turboschwager lag. Es gibt wirklich nichts, was ich dagegen einzuwenden hätte. Anschließend kam Freund R. noch wie geplant vorbei und alle mußten hinterher erstaunt zugeben: Hoch gingen die schweren alten Möbel viel besser, als runter.
Und zum Zimmer kann ich wieder nur einen alten Werbeslogan zitieren (und auch hier weiß ich nicht, wofür da mal geworden wurde): “So geil!”
Hier einige Baubilder:
Also wirklich, Dielen rausreißen fetzt! Nur das Zeug muß dann irgendwohin und mit den rausstehenden Nägeln ist das eher etwas ... knifflig.

Ich bin ja dafür, daß »Schlacke« das Unwort des Jahres wird. Schwarz, staubig und scheißschwer. Zum Glück waren Balken und Zwischenboden in guten Zustand. Die Lücken zwischen den Zwischenbodenbretter habe ich mit Dielen aufgefüllt.

So eine Elektroverkabelung kann sehr interessante Dinge mit sich bringen. Und große Löcher. Aber ich habe ja jetzt einen Maurer in meiner Familie.

Das graue Krümelzeugs nennt sich Schüttung. Untendrunter wurde der Hohlraum, den die Schlacke hinterlies, mit Trittschalldämmung aufgefüllt.

Mein heißgeliebter Schreibtisch hochkant! Das hat der auch noch nie mitgemacht. Es gibt halt immer mal was neues.

Fermacellplatten, scheißschwer aber gut. Von den Profis verlegt, jetzt habe ich zu den vier glatten ebenen Wänden auch einen ebenen Fußboden, der auch noch in Waage ist. Erstaunlicherweise klemmen jetzt die Schranktüren nicht mehr.

Frisch getünchter Putzgrund. Und mein Baustrahler ist leider nicht so hell, wie ich es manchmal gern hätte. Das Fenster ist (noch) DDR-Produktion, Baujahr 1986.

Rauputz ist drauf und getrocknet. Ich bin immer noch begeistert darüber.


Und zum Schluß noch ein kurzer Schwenk durchs Zimmer im Jetztzustand, auch wenn es noch nicht die endgültige Einrichtung ist, denn das Sofa hat hier nur Asyl und kommt später wieder ins Wohnzimmer, denn das Sofa der Mitschülerin wird hier einziehen. Der Tisch und die Stühle stehen nur hier, weil wir ja auch irgendwo essen müssen, während Wohnzimmer und Küche zusammen »upgedated« werden:



Und wie die Odysee durch die Küchenläden vorgestern war, erzähle ich später mal. Vielleicht am Donnerstag, wenn wir die Bestellung aufgegeben haben. Falls wir das Essplatzproblem bis dahin gelöst haben (Wir sind derzeit etwa bei Lösungsvorschlag sechsunddrölfzig).

Countdown: t minus 12 Wochen
25.01.2010 - Kommentare: 2
Abteilung renovierungs-muh:
Also Bauen ist ein äußerst gefährlicher Zeitvertreib. Und zwar jegliche Form des Bauens, egal ob Umbauen oder Ausbauen, auch einfaches Bauen - womit man meist Hinbauen meint - gehört ohne Zweifel dazu. Es kann natürlich auch sein und ich möchte das auch überhaupt nicht abstreiten, daß die Gefahr eher für hauptberufliche Nichtbauarbeiter besteht, in diesem Fall also für mich, denn die beiden hauptberuflichen Bauer Bauarbeiter schienen davon völlig unbeeindruckt.

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12.01.2010 - Kommentare: 0