Wiedermal muß ich
Frau Modeste zitieren:
Die Uni aber ist für den Erwerb von Bildung der eindeutig falsche Ort.
(...)
Spezialistenwissen aber gehört nicht zu dem, was man unter Bildung versteht.
(...)
An einer Uni aber wird Spezialwissen gelehrt und eine ebenso spezielle, jeweils fachbezogene Methodologie, die man vielleicht beherrschen sollte, wenn man im jeweiligen Fach reussieren will. Um als gebildet zu gelten – wie erstrebenswert das auch immer sein mag – braucht man diese Kenntnisse und Fähigkeiten aber nicht. Nicht einmal für die meisten Berufe benötigt man die Fertigkeiten, die man an der Uni lernt.
Ich kann Ihr da nur zustimmen, zumindest in weiten Teilen. Bei so einer Gelegenheit erinnere ich mich gerne an einen meiner Professoren, der ziehmlich zu Anfang meines Studiums eines gleich klarstellte:
Das Wichtigste im Studium ist, daß Sie sich selbst eine effektive Methode der Wissensaneignung erarbeiten. Das Zweitwichtigste ist, daß Sie lernen, wissenschaftlich zu arbeiten. Und erst danach, an dritter Stelle kommt das Fachwissen Ihres Studienzweigs.
Und heute, nachdem ich mehr als 16 Jahre mein Diplom habe, kann ich mit Fug und Recht sagen: Ja, das stimmt.